Informationen zu den Printversionen von UKS-Material

Aus aktuellem Anlass hier noch ein paar kurze Hinweise zu den Druckexemplaren meiner Schülerarbeitshefte:

Viele UKS-Hefte sind im Querformat. Die Absicht dabei ist, dass auch bei großer Schrift und deutlichen Abständen zwischen den Wörtern dennoch ganze Sätze oder wenigstens Satzteile in einer Zeile Platz finden. Für das Leseverständnis ist dies positiv und beim Nachspuren oder Abschreiben wird der Schreibfluss nicht so oft unterbrochen – gerade für unkonzentrierte Schulkinder mit Förderbedarf ist das von unschätzbarem Vorteil.

Nun gab es immer wieder Fragen zu den Druckversionen im Querformat, weil die Abbildungen der PDF-Dateien in der Vorschau des Lehrermarktplatzes wohl nicht recht verstanden wurden. Deshalb hier die Zusatzinformationen:

Bei gebundenen Heften mit fortlaufenden Arbeitsblättern im Querformat sind die jeweils oben liegenden Seiten in der Datei kopfüber abgebildet. Das ist kein Fehler, sondern es hat den Grund, dass vor der Bearbeitung dieser Seite das ganze Heft um 180° gedreht werden muss. Dadurch liegt die obere Seite wieder unten und ist auch für einen kurzen Kinderarm gut erreichbar.

Bei einigen Heften ist die obere Seite im Querformat jedoch nicht zum Nachspuren oder Schreiben vorgesehen, sondern es soll lediglich gelesen, Bilder gesucht oder am unteren Rand etwas eingetragen werden. Hier muss das Heft nicht gedreht werden. Ebenso sind die Arbeitshefte für Migranten (eher Erwachsene oder Jugendliche) fortlaufend gestaltet, weil man davon ausgehen kann, dass sie die obere Seite auch gut erreichen können.

Sollten dennoch Fragen zu den Printexemplaren auftauchen, schreiben Sie mir bitte per Mail unter dieser Adresse: uks-material@live.de

Kurzgeschichte noch kostenlos

Liebe Eltern, liebe Lehrkräfte,

die Kurzgeschichte „Arm oder reich?“ ist nun schon eine Woche online und sie wird bis auf Weiteres auch noch kostenlos zur Verfügung gestellt.

Ich hatte schon mit Arbeitsblättern zur Geschichte begonnen, möchte diese aber nur dann vollenden bzw. veröffentlichen, wenn ich sicher sein kann, dass von Ihnen aus Bedarf danach besteht.

Insofern wäre ich Ihnen sehr dankbar für eine kurze E-Mail an diese Adresse: uks-material@live.de

Bei den Arbeitsblättern handelt es sich um Seiten mit
a) Fragen, die sinnerfassendes Lesen überprüfen,
b) Textaufgaben, die mit Rechnungen zum Kalender, zu Euro und Cent, Meter und Quadratmeter etc.
c) Fragen, die zum Diskutieren anregen.

Zu Punkt c): UKS-Material unterstützt immer schon beziehungsorientiertes Lernen. Es war mir vorher gar nicht so bewusst, wie wichtig dieser Aspekt ist, bis ich die Bücher des bekannten Kinder- und Jugendpsychiaters Dr. Michael Winterhoff kennengelernt habe. Er betont diesen Punkt in jedem seiner Bücher.

Deshalb mein Rat: Nutzen Sie diese Krisenzeit dazu, als Eltern mit Ihrem Kind viel zu reden, seine Gedanken und Gefühle zu erfragen. Dazu bietet die Geschichte Arm oder reich? viele Anlässe.

Eine neue Paul-Geschichte

„Arm oder reich?“ ist der Titel einer neuen Geschichte von Paul, der Lernschwierigkeiten hat, weil er so unkonzentriert ist.
Die Geschichte ist in allen Schulschriften seit 17. April 2020 bei Lehrermarktplatz. de verfügbar.

Zurzeit sind die Geschichten noch kostenlos!

https://lehrermarktplatz.de/autor/138/uks-material

Der Text ist lesefreundlich auf 78 Seiten aufgeteilt, ca. 60 bis 70 Wörter pro Seite. Die sehr große Schrift eignet sich sehr gut zum Nachspuren, oder um Texte in Schreibschrift fehlerfrei abschreiben zu können.

Es geht in dieser Geschichte unter anderem um diese Fragen:

  • ob Paul arm oder reich ist
  • ob er sich selbst ein teures Spielzeug kaufen kann
  • ob es gerecht ist, dass er kein Taschengeld bekommt
  • ob er zu Hause genauso gut lernen kann wie in der Schule
  • wie Onkel Franz früher seine Schulzeit erlebt hat
  • wie Paul sich in der Corona-Krisenzeit mithilfe von Eltern und Schwester Laura durchkämpft und Fortschritte macht

Preise für UKS-Material in Corona-Zeiten bis zum Beginn der Osterferien gesenkt

Liebe Eltern,

ich möchte Sie gern unterstützen in diesen schweren Zeiten und habe die Preise für UKS-Materialien drastisch gesenkt. Es betrifft die Materialien, die besonders geeignet sind für das Üben zu Hause. Die Preise sind allerdings so kalkuliert, dass Lehrermarktplatz.de dadurch keine Verluste entstehen, da der Online-Service ja nun mal auch Geld kostet.

Hier noch Tipps für zu Hause:

Als ehemals betroffene Mutter eines Kindes, das in der Grundschulzeit so unkonzentriert war, dass eigentlich jeder Schulvormittag absolut folgenlos an ihm vorbeirauschte, weiß ich, wie im häuslichen Umfeld nachgeholt werden muss – und dass es auch möglich ist.

a) Arbeit ist Arbeit und Spiel ist Spiel! Ich habe lange Zeit versucht, mein Kind mit Lernspielen motiviert bei Stange zu halten. Es kam nichts dabei heraus. Der Aufwand für mich war doppelt so hoch, der Erfolg dreifach geringer. Lieber Übungen ohne Bilder, ohne Ratespielchen und Firlefanz absolvieren, auch wenn das zuerst als hart wahrgenommen wird. Aber DANACH kann das Kind die Freizeit umso besser genießen! Mein Kind hat nie über Langeweile geklagt.

b) Selbstständigkeit wird zu oft von Grundschulkindern eingefordert, obwohl sie vom Alter und der psychischen Entwicklung her dazu gar nicht in der Lage sind. Deshalb mein Rat: Setzen Sie sich lieber 20 Minuten neben Ihr Kind und begleiten Sie die Arbeit intensiv, als es zwei Stunden am Schreibtisch sitzen zu lassen. Danach ist jeder enttäuscht. Das Kind fühlt sich überfordert und allein gelassen, als Ergebnis wurde ja doch nur das Arbeitsblatt verkritzelt oder gar Löcher in die Tischplatte gebohrt.
Ihr Kind braucht die Führung durch einen Erwachsenen, so erst kann es lernen, später selbstständig, diszipliniert und zielgerichtet zu arbeiten.

c) UKS-Material sieht nach Arbeit aus und es ist auch Arbeit. Die Übungen sind aber auch bei Förderbedarf gut zu schaffen, weil sie keine großen intellektuellen Anforderungen stellen.

Ich habe auch bei meinen Nachhilfeschülern immer wieder feststellen können, wie gut ihnen das ritualisierte Arbeiten getan hat. Sie wussten, was auf sie zukommt, es musste nicht ständig wieder über die Methode gegrübelt werden. Erstaunlicherweise wurden die Übungen nicht als langweilig empfunden, sondern sie sorgten für Sicherheit, Stabilität und auch Geborgenheit – besonders, wenn die Arbeit anschließend gemeinsam bewertet wurde.

Legen Sie eine Belohnung im Voraus fest, auf die sich Ihr Kind schon freuen kann, wenn es ein bestimmtes Ziel erreicht hat – z.B. 10 Übungseinheiten erfolgreich absolviert hat.

d) Kaufen Sie UKS-Material möglichst als Komplettpakete (viel preiswerter), aber vor allem als LEHRERAUSGABEN! Als Eltern dürfen Sie das jederzeit. Die Seiten sind im Unterschied zu den Schülerarbeitsheften weniger bunt gestaltet, was Ihren Druckkosten ja zugute kommt. Lösungsblätter stehen meist in Originalgröße zur Verfügung. Die Schülerarbeitshefte sind nur für den Online-Druckservice von Lehrermarktplatz.de entwickelt worden und ich denke, hier wird es in nächster Zeit dann ja auch zu Lieferschwierigkeiten kommen.

e) Mein Rat für die Corona-Zwangspause:

Sinnerfassendes Lesen üben, flüssiges Schreiben trainieren, konzentriert Kopfrechnen lernen, Wortschatz erweitern, strukturiertes, diszipliniertes und systematisches Arbeiten lernen – all das finde ich wichtiger, als versuchen, die Lerninhalte der Lehrpläne mühsam zu Hause einzupauken. Wenn das Fundament tragfähig ist, werden diese später viel schneller erarbeitet, verstanden und abgespeichert.

Unter meinen Nachhilfeschülern befanden sich 7.-Klässler, die nicht dazu in der Lage waren, einen Text fehlerfrei abzuschreiben. DAS sind Baustellen, die erst einmal beseitigt werden müssen, bevor man sich mit komplizierter Grammatik oder Gedichtinterpretationen befassen muss.

f) So können Sie die geeigneten Materialien auf der UKS-Seite des Lehrermarktplatzes schneller aufspüren: HIER

Corona-Zwangspause sinnvoll nutzen

Ein Wort an besorgte Eltern

Die unerwartete „Ferienzeit“ durch Schulschließungen verursacht sicherlich große Herausforderungen für Sie als Familie.

Für Ihre Kinder kann sie aber auch eine große Chance bieten, das oft sehr  bröckelige Fundament in den Basisfähigkeiten zu festigen.
Zu Hause in aller Ruhe noch einmal Lesen, Schreiben und Rechnen üben – ganz ohne Ablenkung durch allzu „lebendigen Unterricht“ in der großen Klasse, ist effektiv und nachhaltig.
Es versetzt die Kinder auch in die Lage, versäumte Unterrichtsinhalte später schneller wieder aufzuarbeiten

Klar strukturierte, ablenkungsfreie, vor allem sichere Übungen ohne Fehlerpotenzial  sind hier meiner Erfahrung nach besser geeignet als spaßig-spielerische Aufgaben, bei denen viel schiefgehen kann. 

UKS-Material ist gezielt für den Einsatz im häuslichen Umfeld entwickelt worden und bietet die Voraussetzungen fürs zielgerichtete und motivierende Training der Basisfähigkeiten durch:
detaillierte Arbeitsanweisungen,
ritualisierte Übungen (Verzicht auf häufigen Methodenwechsel),
Schreibtrainings in allen Schulschriften (auch in großer fetter Schrift zum Nachspuren),
Bewertungs- und Benotungskriterien (z.B. um Belohnungen festsetzen zu können) sowie
Lösungsblätter für eine schnelle Korrektur.

Geeignete Materialien finden Sie bei
UKS-Material auf Lehrermarktplatz.de .

Hier einige Beispiele:

24 LERNWÖRTERGESCHICHTEN in allen Schulschriften,
1×1-Training – fächerübergreifend mit Lese- und Schreibtraining,
90 Wortschatz- und Rechtschreibtrainings,
Kopfrechentraining im Zahlenraum unter 10 und des Zehnerübergangs

Das Team von Lehrermarktplatz.de weist ausdrücklich darauf hin, dass Eltern berechtigt sind, Materialien hier zu erwerben bzw. teilweise auch kostenlos herunterzuladen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Schulkindern für die nächsten Wochen viel Power und vor allem Gesundheit!

Herzliche Grüße

Marlies Wenz 

Zum Tag der Handschrift in Hessen werden alle UKS-Schreibschrift-Lernmaterialien am 14. September 2018 für einen Tag KOSTENLOS

Eigentlich wird der Tag der Handschrift international am 23. Januar begangen. Aber in Hessen gibt es noch eine Sonderveranstaltung am 14. September. Die Stiftung Handschrift mit Sitz in Frankfurt unterstützt das Anliegen, das mir auch schon seit Beginn von UKS-Material am Herzen liegt: Lasst die verbundene Schrift nicht untergehen!

Sämtliche Schreibschriftmaterialien von UKS werden am 14. Sept. 2018 für einen Tag auf KOSTENLOS gesetzt. Wenn Sie an diesem Tag beim Lehrermarktplatz „einkaufen“, werden Sie viel Geld sparen. Es lohnt sich, dann die Druckversion zu bestellen, weil sie beim Lehrermarktplatz unschlagbar günstig ist. Vom Schreiblehrgang LA, SAS, VA als verbundenes Schülerarbeitsheft bis zu Lernwörter- und Rätselgeschichten, Wörtertraining, Satztraining – auch als Lehrerausgabe in Form einer Loseblattsammlung, finden Sie alles, was Ihr Kind/Ihre Schüler fördert, eine sichere Handschrift zu entwickeln.

Der Wert einer flüssigen, lesbaren Handschrift ist mehr als nur schützenswertes Kulturgut, mehr als künstlerische, aber entbehrliche Beschäftigung. Für Schulkinder hat es große Bedeutung, ob sie eine sichere Handschrift haben oder ob sie um das Thema Schreiben gleich einen Bogen machen (dürfen), weil die Feinmotorik vielleicht nicht ausreichend ist, weil das Thema für die Schule nicht mehr relevant ist, weil das Eintippen an Tablet und PC nur noch im Vordergrund steht. Doch diese Entwicklung ist verhängnisvoll.

Auch Schüler mit graphomotorischen Problemen können eine flüssige Schrift erlernen und sie haben großen Gewinn davon:

  1. Die Feinmotorik wird beim Schreibschriftüben effektiv trainiert. Dass dieses Training auch für die spätere berufliche Zukunft von großem Nutzen ist, wird jeder Ausbildungsbetrieb im Handwerk bestätigen.
  2. Schriftsprache prägt sich besser ein durch eine verbundene Schrift, weil Wörter als Ganzes wahrgenommen werden und nicht als Ansammlung von Buchstaben.
  3. Schreibschrift trainiert die Konzentration, weil alle Sinne beteiligt sind (UKS-Prinzip: beim Schreiben auch noch gleichzeitig laut mitsprechen), so kann nichts mehr die Aufmerksamkeit ablenken.
  4. Alles, was mit der Hand geschrieben wird, bleibt einfach besser im Gedächtnis haften.
  5. Weitere Argumente der Stiftung Handschrift hier.

UKS-Material auf Lehrermarktplatz.de

In eigener Sache:

Ich biete seit 2011 Lern- und Übungsmaterialien speziell für unkonzentrierte Schulkinder an und habe Sie Ihnen auch gern bis 2016 kostenlos zur Verfügung gestellt. Seit meiner Zusammenarbeit mit der Online-Plattform Lehrermarktplatz.de kann ich das so nun nicht mehr weiterführen und habe aber in der Zwischenzeit mich sehr darum bemüht, die Preise so gering wie möglich zu halten, um Ihnen Kosten zu ersparen.

Doch nun möchte ich Sie alle um Verständnis bitten für notwendige Preiserhöhungen, die ich aus folgenden Gründen vornehmen musste:

a) Für viele meiner Materialien nehme ich nun zusätzlich noch eine externe Korrekturlesung in Anspruch, die natürlich auch etwas kostet.

b) Ich bin dem Team von Lehrermarktplatz.de sehr dankbar, dass sie die Vermarktung meiner Materialien übernommen haben, da mir das Thema Marketing/Werbung/Druckservice überhaupt nicht liegt.

Aber solch ein Service kostet Geld – und Lehrermarktplatz.de muss auch irgendwann wenigstens kostendeckend arbeiten können.
Bei einem Produktpreis, der unterhalb von 1,49 Euro liegt, kann die Organisation keinen Gewinn erzielen, sondern sie muss noch zuzahlen – z. B. allein durch PayPal-Gebühren etc..
Deshalb ist mir angeraten worden, den Mindestpreis auf 1,49 Euro festzulegen. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf das Preisgefüge für die sehr umfangreichen, arbeitsintensiven Trainingskonzepte wie Schülerarbeitshefte und andere abgeschlossene Trainingskurse.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Schülern viel Erfolg mit UKS-Material!
M. Wenz
Hattersheim, 14. Juni 2018

Das Konzept von UKS-Material

U N K O N Z E N T R I E R T in der Schule …

Dieses Phänomen betrifft in unseren hektischen, reizüberfluteten Zeiten längst nicht nur einige wenige Kinder mit AD(H)S, sondern es verursacht flächendeckend Lern- und Leistungsprobleme. Diese beginnen meist schon in der Grundschule und verhindern zum Beispiel die dringend notwendige Automatisierung der Basisfähigkeiten wie diszipliniertes, systematisches Arbeiten, sinnerfassendes Lesen, zügiges, korrektes Ab-/Schreiben und sicheres Kopfrechnen. Die Ursachen für mangelnde Konzentration mögen vielfältig und schwer zu beseitigen sein, aber der Einsatz von besonders geeigneten Arbeitsmaterialien ist zumindest ein erster, einfacher und effektiver Schritt, um negativen Tendenzen frühzeitig entgegenzuwirken.

Spezielle Übungsmaterialien für unkonzentrierte Schüler müssen andere Kriterien erfüllen als die üblicherweise vorhandenen:

  • Sie sollten komplett ablenkungsfrei und reizarm sein – ohne überflüssige Illustrationen.
    Denn: Zu viele Bilder lenken ab. Illustrationen verführen zum Raten statt zum sorgfältigen Lesen und Verstehen. Bilder haben nur dann ihre Berechtigung, wenn sie einen sehr komplizierten Lerninhalt klarer machen oder als Symbolbild/Anlautbild einen „visuellen Anker“ bilden. Zur Verzierung und Ausschmückung sind sie überflüssig und sogar schädlich.
  • Sie sollten Überforderung und Fehlerpotenzial vermeiden – ohne Ratespielchen.
    Denn: Unkonzentrierte Schüler lernen nicht aus den Fehlern, die sie infolge der Überforderung machen, sondern sie speichern diese Fehler dauerhaft ab! Das ist verhängnisvoll und deshalb ist Üben dann komplett sinnlos. Lieber intensiv an korrekten Vorlagen üben lassen, statt „Ratespielchen“ anzubieten, bei denen die Trefferquote nur um die 50% liegt!
  • Sie sollten extrem klar strukturiert sein in Inhalt und Layout – ohne kreatives Chaos.
    Denn:  Unstrukturierte Kinder sind mit unstrukturierten Arbeitsblättern überfordert. Unklare Aufgabenstellungen, Texte und Bilder, die kreuz und quer über das Blatt verteilt sind, Wortfragmente oder Buchstaben, die kopfüber stehen usw., sind kontraproduktiv, sie verschärfen das Chaos. Eine klare, übersichtliche Anordnung der Lerninhalte (am besten in Tabellenform) wirkt dem entgegen.
  • Sie sollten Sicherheit, Routine, Automatisierung erzeugen – ohne frustrierende Anstrengung.
    Denn: Sicherheit, Routine und Automatisierung brauchen unkonzentrierte Schüler überlebensnotwendig. Aber gerade weil sie ihnen auf fast allen Gebieten fehlen, weil sie ständig „am Schwimmen“ sind, wird jede Übung, jede Aufgabe zur Kraftanstrengung, die Stress, Frustration und Ablehnung hervorruft. Übungen müssen als leicht empfunden werden, damit durch die positive Einstellung zur Arbeit Lernfortschritte erzielt werden können.
  • Sie sollten „Arbeiten wie auf Schienen“ ermöglichen – ohne ständigen Methodenwechsel.
    Denn: Häufiger Methodenwechsel ist für unkonzentrierte Schüler nicht interessant und er verhindert auch keine Langeweile, sondern er bewirkt Überforderung. Es muss wieder lange herumgerätselt werden, was denn nun zu tun sei, anstatt gleich mit der Arbeit loszulegen. Dadurch wird zu viel Energie auf die Methode verpulvert statt auf die eigentlichen Lerninhalte. Eine eingeübte sichere Methode, die über längere Zeiträume beibehalten wird, schafft Selbstvertrauen und Geborgenheit. Die Konzentration wird gebündelt und nur dann ist die Arbeit zielführend! Auch für „Lernbegleiter“ (Pädagogen, Therapeuten, Eltern) ist „Arbeiten wie auf Schienen“ eine große Entlastung.
  • Sie sollten umfangreicher sein, aber aufteilbar in sehr kleine Übungseinheiten.
    Denn: Unkonzentrierte Schüler brauchen überschaubare, abgegrenzte Arbeitsportionen – davon aber wiederum sehr viele. Die große, komplizierte Aufgabe macht Angst, ist sie aber aufgeteilt in nachvollziehbare, kleine Einzelschritte, verliert sie ihren Schrecken.
  • Sie sollten  deutlich mehr schlichte, eindeutige Wiederholungsmöglichkeiten bieten. .
    Denn: Durch Defizite in der Aufmerksamkeit und Konzentration gehen im Unterricht zu viele Lerninhalte verloren. Beispiel: Komplizierte Regeln kann das unkonzentrierte Kind nicht nach ein bis zwei Beispielen abspeichern – nach 10 bis 15 Beispielen aber durchaus! Es braucht dieses „Mehr“ an Wiederholung, doch dieses Angebot kommt in den gemischten Lerngruppen häufig zu kurz.
  • Sie sollten  Elemente enthalten, die bewusst zum systematischen, disziplinierten Arbeitsverhalten veranlassen – zum Beispiel in Form von einer Aufgaben- und Abhakliste.
    Denn: Unkonzentrierte Schulkinder schieben ihre Aufgaben oft wie einen Berg vor sich her. Weil er so unüberwindlich scheint, mögen sie mit der Arbeit gar nicht beginnen. Sie machen dann irgendetwas und das ist oft das Falsche. Eine durchnummerierte Aufgabenliste mit klaren Ansagen hilft beim strukturierten Arbeiten. Die Abhakliste vermittelt in befriedigender Weise, was schon alles geschafft wurde und wie wenig noch zu tun ist.
  • Sie sollten den Faktor Arbeitszeit stärker berücksichtigen – zum Beispiel durch eine vorgegebene Maximalarbeitszeit.
    Denn: Eine Übung ist absolut nichts wert, wenn sie nicht in angemessener Zeit erledigt, sondern vertrödelt wird. Deshalb sollte der Faktor Arbeitszeit bewusst wahrgenommen und für den Schüler überprüfbar gemacht werden. Denn auch die „gefühlten zwei Stunden“ für eine Übung sind ganz schnell in die Realität von 10 Minuten zurückgeholt, wenn ein digitaler Kurzzeitwecker während der Arbeitsphase unauffällig mitläuft (natürlich ohne zur Eile und zu schlampiger Arbeit anzutreiben).
  • Sie sollten Elemente enthalten, die die Motivation von außen steuern, erhalten und verstärken – zum Beispiel in Form von Bewertungskriterien, Benotungs- und Belohnungstabellen.
    Denn: Arbeitsverhalten und Motivation sind auch heute noch die Schlüssel zum Schulerfolg – egal, ob und welche Teilleistungsstörungen tatsächlich vorliegen. Auch Kinder, die eigentlich fit sind oder sogar hochbegabt, scheitern gelegentlich an diesen beiden Faktoren. Die wenigsten Schüler lernen aus innerem Antrieb, weil es ihnen ein dringendes Herzensbedürfnis ist. Sie alle brauchen die Bestätigung von außen – umso mehr, wenn ihnen die Arbeit schwerfällt und Erfolge selten sind. Deshalb sollten nicht nur die oft trostlosen Arbeitsergebnisse bewertet werden, sondern in erster Linie sollte jede sichtbare Anstrengungsbereitschaft und jeder Ansatz einer positiven Arbeitsweise bewusst wahrgenommen und belohnt werden. Nur auf diese Weise bleibt auch die Langzeitmotivation erhalten.

LERNWÖRTER-Geschichten – Schülerarbeitsheft 2 als konzentriertes Lese- und Rechtschreibtraining ist bis morgen noch kostenlos

Das Heft 2 der Lernwörtergeschichten mit Paul und Laura  ist wieder in allen vier Schulschriften zur Verfügung und bis 25. April auch noch kostenlos.
Das 2. Heft hat ein etwas anderes Konzept als Heft 1, es ist etwas textlastiger und anspruchsvoller und bewirkt dadurch ein intensives Lese- und Rechtschreibtraining. Aber auch hier stehen acht lustige Lernwörtergeschichten im Mittelpunkt, die auf vielfältige Weise bearbeitet werden.
Als Farbprintversion „gebundenes Schülerarbeitsheft“ ist das Material sofort einsetzbar und fürs häusliche Üben, als sichere Hausaufgabe, zusätzliches Fördermaterial z.B. für unkonzentrierte Schulkinder ganz besonders geeignet.
Inhalt:
Arbeitsanweisungen zum Ausschneiden und Laminieren als Lesezeichen
Inhaltsverzeichnis zum Eintragen von Arbeitsergebnissen
ausführliche Arbeitsanweisung mit optionalen Aufgaben zum Nachlesen – die Arbeitsanweisung enthält viele Aufgaben, aber Sie als Lehrkraft entscheiden individuell für die Klasse oder einzelne Kinder, welche davon erledigt werden sollen.
acht lustige Geschichten von Paul und Laura – als Doppelseiten konzipiert – die Geschichte soll als Ganzes erfasst werden
16 Arbeitsblätter (ebenfalls als Doppelseiten) dazu mit Inhaltsfragen und vielen unterschiedlichen Wörteraufgaben
Titel der Geschichten:
Sportspiele vor dem Spiegel – Wörter mit sp
Papierflieger oder fiese Fliegen – Wörter mit ie
Sackhüpfen nach dem Picknick – Wörter mit ck
Schwarze Katzen können kratzen – Wörter mit tz
Der Unfall mit dem Fußball – Wörter mit Doppel-l
Ein fürchterlich bleiches Gesicht – Wörter mit ch in Verbindung mit e, i, ie, ei, ä, ü, ö
Der Elefant im Wintermantel – Wörter mit nt
Das Missgeschick im Sessel – Wörter mit Doppel-s

Aufgaben und Lernziele:
Geschichte in Schreibschrift lesen – Lesetraining verbundener Schrift
vier Inhaltsfragen im Multiple-Choice-Verfahren beantworten – Training des sinnerfassenden Lesens 
Geschichte in Schreibschrift nachspuren oder abschreiben, dabei mitsprechen – Schreibtraining ohne Angst vor Fehlern 
Lernwörter einkreisen – Rechtschreibung einüben 
Buchstabenkombinationen markieren – Stärkung der phonologischen Bewusstheit und Vertiefung der Rechtschreibkenntnisse (visuell unterstützt vom Symbolbild) 
zwei Fragen zum Inhalt schriftlich beantworten – Training des sinnerfassenden Lesens, Schreibtraining 
zwei bis vier Aufgaben zu unterschiedlichen Themen – Rechtschreibung, Inhalt, Wortschatz (Synonyme), Zungenbrecher-Sprüche etc. – Aufgaben in unterschiedlichen Leistungsstufen 

Der Schwerpunkt in Heft 2 liegt – neben dem Lese- und Schreibtraining – auf der Festigung von Rechtschreibkenntnissen. Die Lernwörter im Text sollen intuitiv in Verbindung mit dem Symbolbild abgespeichert werden. Beispiel: Wörter mit tz sind Katzenwörter, Wörter mit sp sind Spiegelwörter etc.. Im Kontext der einprägsamen Geschichte, mit sichtbaren Einrahmungen und Markierungen bleiben sie so auch unkonzentrierten Schülern besser im Gedächtnis. Es ist allemal sinnvoller, die korrekte Schreibweise von Anfang an einzuprägen, als nach fruchtlosem Experimentieren (z.B. Schreiben nach Gehör) dem Einpauken von komplizierten Rechtschreibregeln dann so viel Energie widmen zu müssen.
Mehr zur Methode demnächst in der kostenlosen Probeversion der Komplettsammlung mit 24 Lernwörtergeschichten als Lehrerausgabe.