UKS-Material

Ein kleiner Ausflug in die Geschichte von UKS-Material

Damit fing alles an: Ein zerstreuter, unglücklicher Paul – wie auf dem ersten Bild der Titelseite zu sehen ist …

Ein Heft für Paul mit Paul in der Hauptrolle
Mit einer Auflage von 500 Exemplaren der gedruckten Version des Schülerarbeitsheftes Konzentriertes Lese- und Schreibtraining begann im Jahr 2012 die Herstellung von Lernmaterialien speziell für unkonzentrierte Schüler – und der Markenname UKS-Material entstand.

Lernbegleitern wie Eltern, Lehrern, Therapeuten oder Integrationshelfern wollte ich damit eine einfache Möglichkeit anbieten, diese Paul-Sorgenkinder gezielt zu unterstützen. 

Doch die Vermarktung des Heftes erwies sich als ungeheuer schwierig. Werbung, Online-Verkauf, Versand und das leidige Geld-eintreiben machten mir schon bald überhaupt keinen Spaß mehr. Die Hefte verschenkte ich zum Teil oder verschickte sie zum Selbstkostenpreis an Kunden.

Doch fürs Schreiben war das Feuer entfacht. Durch meine intensive Nachhilfetätigkeit hatte ich genügend „Pauls“ kennengelernt, um zu wissen, was diese Kinder frühzeitig brauchen, um den Anschluss nicht zu verpassen.

So entstanden viele weitere Trainingskurse, Arbeitsblätter und andere Lernmaterialien, die den Bedürfnissen dieser speziellen Schülergruppe gerecht wurden. Die E-Books und Dateien bot ich auf meiner Website www.unkonzentrierte-schueler.de jahrelang zum kostenlosen Download an. Aber selbst durch diese Maßnahme war UKS-Material noch nicht der große Erfolg beschieden.

Meine Methoden ernteten zwar teilweise viel Begeisterung, aber auch Kritik.

  • „Nichts als Tabellen – die Blätter sehen ja aus wie Steuerformulare.“;
  • „Was sollen die Schüler denn dabei lernen?“ (klar: reproduzierendes Lernen ist seit den 68ern leider megaout – notwendig finde ich es trotzdem);
  • „Benotung bei Förderschülern – da ist doch die Frustration schon vorprogrammiert!“ ….

usw. – um nur einige Argumente zu nennen.

Auch manche Schüler schlugen das Heft nach dem ersten Blick entsetzt und ganz schnell wieder zu – mit dem Ausruf: „Sch…. , da sind ja gar keine Bilder drin!!“

Ja, UKS-Material sieht immer nach Arbeit aus und es gibt kein überflüssiges Bild auf jeglichen Arbeitsblättern. Wer lesen gelernt hat, dem entstehen die Bilder im Kopf und das ist allemal nützlicher. Und Arbeit kann auch Spaß machen, besonders dann, wenn sich der Erfolg einstellt.

Probieren Sie es aus!

Ich bin dem Team von Lehrermarktplatz.de sehr dankbar, das mir im Juni 2016 anbot, meine Materialien zu vermarkten – nicht, weil ich jetzt zum ersten Mal sogar auch Geld damit verdiene, sondern weil dank des professionellen Marketings von Lehrermarktplatz ein viel größerer Kundenkreis erreicht wird.

Denn: Es gibt noch so viele unglückliche „Pauls“ oder „Murats“, „Alis“ oder „Sabrinas“, die nachmittags gequält am Schreibtisch sitzen und leiden, weil sie schon in der Grundschule mit den Hausaufgaben total überfordert sind.

Viel Freude und Erfolg mit UKS-Materialien wünscht Ihnen und Ihren Schulkindern

Marlies Wenz